design aware

design aware. Wie inklusiv muss Design sein?

Das Panel design aware, initiiert von design inclusion e.V., widmete sich im Rahmen der Preisverleihung des (be aware) 2023 der Frage, welche Verantwortung Design im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe trägt. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit Inclusive Design als Ansatz und Praxis, die Zugänglichkeit, Diversität und Chancengleichheit systematisch in Gestaltungsprozesse integriert.

Ziel der Veranstaltung war es, einen interdisziplinären Dialog anzuregen, Perspektiven aus Design, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzuführen und Impulse für eine inklusive Gestaltungskultur zu setzen. Dabei wird der Inclusive Design Ansatz nicht als Nischenthema verstanden, sondern als grundlegender Qualitätsanspruch zeitgemäßer Gestaltung, der Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen berücksichtigt und gesellschaftliche Verantwortung aktiv mitdenkt.


Inclusive Design X Relevanz

Be aware, sei bewusst. Design aware, entwerfe bewusst. (…) Wenn wir Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen ernst nehmen, so hat dies Auswirkung auf alle Gestaltungs- und Designprozesse. (…) Dabei spielt es keine Rolle, ob Einschränkungen temporär oder permanent, altersbedingt oder als Folge eines Unfalls, angeboren oder erworben sind. Inklusion geht uns alle an. Um vernünftige und brauchbare Produkte zu entwickeln, ist ein inklusiver Designansatz also nicht nur wünschenswert sondern grundsätzlich erforderlich.

Karlotta Klußmann, Stellv. Vorstandsvorsitzende 2023, design inclusion e.V.


Inclusive Design X Praxis

XX

Sema Gedik, Modedesignerin, Gründerin und CEO von AUF AUGENHOEHE


Inclusive Design X Unternehmensentwicklung

XX

Prof.in Dr. Claudia Nagel, VU Amsterdam


Inclusive Design X Lehre

XX

Prof.in Lisa Borgenheimer, HfG Offenbach


Das Panel wurde moderiert durch Mandana Bareh Foroush, Moderatorin des hessischen Rundfunks, ARD.